Der französische Ausdruck für Hellsehen lautet „ Clairvoyance“, hiervon spricht man, wenn man auf paranormalem oder parapsychologischem Weg (also nicht über die üblich bekannten Sinne) bestimmte Informationen wahrnehmen und bekommen kann.
Im Regelfall bezieht sich das Hellsehen Gegenstände oder greifbare Ereignisse in der Gegenwart. Beziehen sich die gemachten Informationen des Hellsehers auf Ereignisse oder Informationen aus der Vergangenheit, so kann man dieses auch Retrokognition nennen. Informationen die in der Zukunft liegen, nennt man hingegen Präkognition. Hellsehen kann nicht jeder.
Diese Gabe ist bisher noch nicht wissenschaftlich erwiesen, auch wenn sie seit fast 100 Jahren erforscht wird. Zudem sind sich die meisten Gelehrten einig darüber, das man diese Gabe mit der Geburt als einen Bestandteil seines Körpers und Seele mitbekommt. Ähnlich einem Gen. Man geht zudem davon aus, das viele Menschen diese Gabe in sich tragen, diese aber nicht abrufen oder in sich erkennen können.
Hellseher werden oft mit Wahrsagern und Esoterikern in einen Topf geworfen. Dieses ist falsch. Hellseher sind zwar Menschen die mit ihrer Gabe helfen wollen und können, sie müssen dieses aber nicht erlernen wie beispielsweise das Kartenlegen oder die Astrologie. Natürlich ist es für den Hilfesuchenden oder Zukunftsorientieren Menschen von Vorteil, wenn ein Hellseher seine Begabung mit anderen Möglichkeiten im Bereich der Esoterik verbindet.
Wie kann mich sich das Hellsehen vorstellen? Oft antworten hellsehende Personen wie folgt: „Ich sehe vor meinem geistigen Auge verschiedene Bilder wie in kurzen Lichtblitzen!“ Diese kurzen Bilder müssen danach trotz allem mit dem Fragesteller gemeinsam erörtert und diskutiert werden, um überhaupt zu einer relativ eindeutigen Aussage zu führen. Hellsehen hat aus diesem Grunde, nicht direkt mit dem Blick in die Zukunft zu tun, sondern ist ein Mittel um eventuelle Ereignisse vorzeitig abschätzen und einschätzen zu können.
Hellseher die der Meinung sind, alles voraus sehen zu können, glauben die Gefühle des Fragestellers so gut lesen zu können, das man den zukünftigen Weg erahnen kann. Dem ist im Regelfall nicht so.